• Luft-Wasser-Wärmepumpe: Sie entzieht der Außenluft Wärme, ähnlich wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Ein Ventilator saugt die Luft an und leitet sie zu einem Verdampfer, in dem ein Kältemittel zirkuliert, das bei niedrigen Temperaturen verdampft. Der Kompressor erhöht anschließend die Temperatur, um das Wasser zu erwärmen. Selbst bei Minustemperaturen kann die Wärmepumpe bis zu 4,5 kWh Wärme pro 1 kWh Strom erzeugen.
  • Erd-Wasser-Wärmepumpe (Geothermie): Der Boden weist in einer bestimmten Tiefe eine konstante Temperatur von etwa 10 °C auf. Die Wärmepumpe entzieht dem Boden über horizontale Kollektoren (nahe der Oberfläche) oder vertikale Sonden (bis zu 100 m) Wärme. Die Wärme wird an das Kältemittel übertragen, komprimiert und anschließend an das Heizsystem weitergeleitet.
  • Luft-Luft-Wärmepumpe: Sie vereint Lüftung und Heizung. Die Wärme der Abluft wird über einen Wärmetauscher an die Zuluft übertragen. Sie erfordert ein sehr gut gedämmtes und luftdichtes Gebäude und eignet sich vor allem für Passiv- oder Niedrigenergiehäuser.
  • Warmwasser-Wärmepumpe: Sie nutzt die Umgebungswärme für die Warmwasserbereitung, während die Heizung weiterhin über die bestehende Anlage erfolgt. Ideal für den Eigenverbrauch von Solarstrom.