Die Gemeinde profitiert von einer verkehrsgünstigen Lage und ist über mehrere Bundesstraßen sehr gut an das nationale und regionale Straßennetz angebunden.

Parken und Elektromobilität

Die verschiedenen zentralen Einrichtungen der Gemeinde, insbesondere im Hauptort Garnich, sind leicht zu erreichen. Für diejenigen, die mit dem Auto anreisen, stehen an jedem Standort ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

In Luxemburg stehen den Nutzern von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen mehr als 700 öffentliche Ladestationen zur Verfügung, von denen sich einige auch in der Gemeinde befinden (Parkplatz des neuen technischen Dienstes).

Verkehrsberuhigung

Gemeindestraßen, mit Ausnahme von Nationalstraßen, dienen nicht nur dem Verkehr. Sie haben einen Wohncharakter, das heißt, sie sind nicht ausschließlich für Autos reserviert, sondern sollen auch Lebensraum bieten und gleichzeitig die Ruhe in Wohngebieten gewährleisten. Auch Sicherheitsaspekte spielen eine wichtige Rolle.

Um diese Grundsätze in die Praxis umzusetzen, hat die Gemeinde ein „30-km/h-Konzept für Wohnstraßen“ erarbeitet, das für alle Gemeindestraßen gilt.

Eine teilweise Neugestaltung der Hauptstraße in der Nähe der Schule befindet sich derzeit in Planung und wird in Kürze umgesetzt. Denn je geringer die Geschwindigkeit ist, desto kürzer ist der Bremsweg und desto geringer ist das Unfallrisiko.

Die Gemeinde hat zudem Lehrradargeräte installiert. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen ist ein erster Schritt zur Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern auf den Hauptverkehrsachsen. Die gesammelten Daten ermöglichen es, Geschwindigkeitsüberschreitungen zu erkennen, und werden regelmäßig an die Polizei weitergeleitet, damit diese Maßnahmen ergreifen kann. Inzwischen wurden in allen Ortschaften mehrere fest installierte Geschwindigkeitsanzeigen mit Datenaufzeichnung installiert, und die monatlichen Ergebnisse werden der zuständigen Polizeidienststelle mitgeteilt.

Teilen heißt Fürsorge: neue Mobilitätskonzepte für Menschen

Ein entscheidender Faktor für den Mobilitätswandel ist die Entwicklung von Sharing-Angeboten. Neben den traditionellen Carsharing-Anbietern haben auch die Automobilhersteller das Sharing als Geschäftsmodell übernommen. Doch das Sharing beschränkt sich nicht nur auf Autos: Auch Fahrräder und Elektroroller werden im Rahmen von Sharing-Modellen genutzt.