In der Gemeinde sollte es möglich sein, sich je nach Bedarf ohne Auto fortzubewegen. Dank des erweiterten Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln, das nahtlos an das regionale und nationale Nahverkehrssystem angebunden ist, muss die Erreichbarkeit der Gemeinde jederzeit gewährleistet sein.

Da die Gemeinde nicht an das luxemburgische Schienennetz angebunden ist, erfolgt die Anbindung an die umliegenden Gemeinden und Regionen größtenteils per Bus. Ergänzend dazu sind neuere Mobilitätsformen wie Carsharing oder bedarfsorientierte Verkehrssysteme bereits teilweise eingeführt oder in Planung.

Neben dem Bus spielen auch das Fahrrad und das Zu-Fuß-Gehen eine wichtige Rolle, insbesondere für die letzten Meter, etwa zwischen der Bushaltestelle und der Haustür. Das Ziel ist eine autofreie Tür-zu-Tür-Verbindung – eine Vision für eine klimafreundliche Verkehrsplanung. In der Region stellt die letzte Etappe zwischen Haltestelle und Wohnort oft noch eine Hürde dar, doch verschiedene Lösungen haben sich bereits bewährt.

Ein Ansatz besteht darin, die Mobilität mit dem Fahrrad zu fördern. Neben hochwertigen Radwegen sind auch sichere und einladende Abstellplätze sowie bessere Möglichkeiten zur Mitnahme des Fahrrads im Bus erforderlich. Shuttlebusse oder Ortsbusse zwischen den Ortsteilen der Gemeinde, in benachbarte Gemeinden oder zu regionalen Zentren können ebenfalls Teil der Lösung sein.