Eine Wärmepumpe in einem bestehenden Gebäude – ist das möglich?
Das Potenzial einer Wärmepumpe in Altbauten hängt von der Dämmung und der vorhandenen Ausstattung ab. Studien zeigen, dass sie in bestehenden Gebäuden effizient arbeiten kann:
https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/warmepumpen-funktionieren-auch-in-bestandsgebaeuden-zuverlaessig.html
Zu beachtende Punkte:
- Wärmedämmung: Je besser das Gebäude gedämmt ist, desto rentabler ist die Investition in eine Wärmepumpe
. Die Dämmung von Decken und Fußböden ist am wirksamsten. Der Austausch
der Fenster oder eine Fassadendämmung sind kostspieligere Maßnahmen. - Heizflächen: Große Flächen ermöglichen einen Betrieb bei niedrigen Temperaturen, was
die Effizienz steigert. Fußboden- oder Wandheizungen sind ideal, aber teuer in der Installation. In vielen
Fällen reicht es aus, einige Heizkörper durch größere Modelle zu ersetzen. - Zustand des vorhandenen Generators: Wenn das derzeitige System noch einwandfrei funktioniert, kann eine Hybridlösung in Betracht gezogen werden.
Andernfalls kann die Wärmepumpe allein betrieben werden. - Verfügbarer Platz: Prüfen Sie den Platzbedarf für die Wärmepumpe. Monoblock-Luft-Wasser-Modelle benötigen
nur wenig Platz, während Erd-Wasser- oder Grundwasser-Wärmepumpen Außenarbeiten erfordern
.
Für einen ersten Überblick kann das Wärmepumpen-Kompatibilitätstool hilfreich sein:
https://www.energiewechsel.de
Wenn Sie Interesse haben und ernsthaft über die Installation einer Wärmepumpe nachdenken, empfiehlt es sich, vor der Kontaktaufnahme mit Handwerkern oder Herstellern eine kostenlose und individuelle Beratung bei Ihnen zu Hause bei der Klima-Agence anzufordern:
https://www.klima-agence.lu/de/mein-beitrag-zum-klimaschutz/heizen-mit-erneuerbaren-energien